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JONEDO wieder in Finnland

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Seit 2011 ist Jouni als Trainier beim Summer Judo Rocks. Das ist das größte und auch internationalste Judo Camp in Finnland, wo sich Jahr für Jahr über 300 Judoka aus vielen Ländern treffen um Judo zu lernen, sich beim Randori zu messen aber auch um die Finnischer Natur, Kultur und Küche kennenzulernen. Das Training ist anstrengend und geschlafen wird in Klassenräumen oder in Großraumquartiers am Boden und trotzdem sind die meisten Camp Besucher schon öfters da gewesen. Wieso eigentlich?

Juliane: “Ich bin dieses Jahr aufs SJR mitgefahren, weil ich schon zwei mal dort war und es jedes Mal sehr schön war, das erste Mal bin ich mitgefahren weil ich Judoka aus anderen Ländern kennen lernen wollte und weil ich mir sicher war, dass ich dort viel lernen würde (was auch immer so war). Mich begeistert jedes Jahr aufs Neue die angenehme Atmosphäre am Camp und die gute Stimmung während den Trainingseinheiten. Alle trainieren mit allen, und obwohl ich wusste, dass ich (z.  den Skandinavischen Meister nicht im Bodenkampf besiegen würde, war(en) insbesondere dieser, aber auch alle anderen Randori-Kämpfe eine spannende Erfahrung und haben viel Spaß gemacht“

Juliane hat derzeit den braunen Gürtel und trainiert so oft es das Studium zulässt in der Donau City und Kaisermühlen mit.

Michael ist schon genausooft wie Jouni auf das SJR gefahren. Er ist kein Wettkämpfer und oft durch Verletzungspech (nicht im Judo) geplagt, und zuletzt wegen Schule ist der regelmäßige Trainieren nicht Optimal verlaufen. Trotzdem – auch wenn er weiß wie hart das Training ist, war es überhaupt keine Frage ob er wieder mitfährt oder nicht.

Michael: "Das SJR 2019 war deswegen sehr gut weil ich Judotechnisch viel gelernt habe. Auch fand ich gut, dass wir so viele Menschen waren aber nichts geklaut worden ist (Anm. Es gibt keiner Schlösser oder Schließfächer – sondern gegenseitiges Vertrauen) oder es irgendwelche Auseinandersetzungen gab."

In der Tat versuchen sich die Teilnehmerinnen oft beim Übungskämpfen gegenseitig das fliegen beizubringen, aber nach dem Training sind alle erschöpft und zufrieden und beim Essen sitzen oft schon aus Platzgründen mehrere Nationalitäten in einem Tisch. So lernt man ganz ungezwungen Menschen noch besser kennen lernen.

Sonja: "Ich finde es immer faszinierend zu sehen wenn Leute aus verschiedenen Ländern zusammenkommen, die einer gemeinsamen Sache nachgehen. Zu sehen wie und welche Techniken in anderen Vereinen erlernt werden, worauf besonders geachtet wird und wie und in welchen Situationen sie dann ausgeführt werden. Positiv überrascht hat mich auch dass nach 7 Jahren SJR-Pause die Leute immer noch so offen und freundlich sind und wie stark das Camp gewachsen ist und doch seinen Charme erhalten hat."

Sonja war jetzt zum dritten mal dabei und das Camp war ihr erstes Training als Danträger. Sie hatte – so wie Juliane viele gleichgroße Trainingspartner unter anderem aus Finnland und Israel.

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Mit dabei waren auch meine Tochter Lina – 6 Jahre alt und Sohn Kimi. Für Kimi war das schon Routine und er fand seiner alten Freunde rasch wieder. Lina war die jüngste Teilnehmerin die das ganze Camp mitgemacht hat. Lina: "Endlich dürfte ich mit! Und ich habe auch jetzt ein eigenes Judo Leiberl bekommen und es war spannend und Essen war gut und ich habe es mir selbst genommen. Und ich habe mit den ganz großen Schwarzgurt gemeinsam mit Kimi gekämpft! (Eine aus dem Finnischen Jugend Nationalteam)"

Das National Team hat sich harte Randori für die im September bevorstehende Heim EM der Junioren gesucht und gefunden. Trotzdem blieb denen Zeit auch mit den Kleinsten zu kämpfen. Das ist Judo.

Team Ippon Donau City war durch Amelie repräsentiert und sie hat ihre gute Freundin Sophia wieder getroffen, die letztes Jahr von Wien wieder nach Finnland übersiedelt war. Amelie, Sonja, Juliane und Sophie teilten ein Mini Zimmer in der Schule und Axel und Michael waren mit anderen Jungen Athleten in Zimmer.

Axel hatte einige harte Landungen die er auch zwischen den Trainingseinheiten spürte. Zum Glück war Sportmasseurin Jasmine – selbst früherer Spitzenjudoka auch am Camp und kurze Hand nahm sie den Axel am Mattenrand Buchstäblich unter ihre Hände. Axel gefiel das Training sogar so gut, dass er und Michael sich für den Team-Wettkampf anmeldeten. Die Konkurrenz war mehr Kampferfahren aber der Erfahrung auch  Internationale Wettkampf teilnehmen zu können hat beiden einen weiteren Motivation Schub gegeben.

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Als Head Coach war wieder Raviv Raufman aus Israel. Er wurde unterstützt vom ehemaligen Team Kapitän des Israelischen Nationalteam und mittlerweile erfolgreichen Coach Alon Rahima. Große Teams waren nicht nur aus Israel, Schweden und Russland da – sondern das Team aus Südafrika war wieder dabei und zu den Finnen und Österreicher gesellten sich noch ein paar Teilnehmer aus Zaire, Argentinien und Zypern.

Das Wetter war eher Skandinavisch kühl aber für trainieren optimal. Die Finnen waren auch Schwimmen und der Jet Ski wurde auch von Israelis ausgiebig benützt. Der Sauna Abend für die Teilnehmer sowie Grillen am Hof waren schon Tradition und kamen an den Teilnehmern gut an.

Der Camp ist ein lebendige Beweis der unserem Vereinsmotto entspricht: Ji ta yu-wa Kyo ei (Freundschaft und gegenseitiges Wohlwollen). Mögen noch viele weitere Camps dazu kommen!

Save the Date: SJR 2020 Camp 6. - 10.7.2020

Jouni

 

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